Cobble Gobble

ENDE

Bayern · Altstadt

Rothenburg ob der Tauber

Stadtrundgang auf eigene Faust durch die Altstadt von Rothenburg ob der Tauber: jede Gasse an einem Tag.

Jede Gasse auf der Karte.

Jede Gasse in der Altstadt von Rothenburg ob der Tauber ist eine Reihe von Punkten, die du beim Gehen einsammelst. Ich liege seit sechshundert Jahren in einer davon und bin immer noch nicht fertig.

Auf einen Blick

Bevor du losgehst.

Strecke
15,1 km
Dauer
etwa 4,5 Stunden
Gassen
74
Stufen
4 Gassen mit Stufen
Startpunkt
St. Jakob
Handy beim Gehen nötig
nein
Offline nutzbar
ja
Läuft ab
nie

Die Altstadt

Jede Gasse, gezeichnet.

Was innerhalb der Linie liegt, kommt auf den Teller. Die Kreise sind Obst.

Sehenswürdigkeiten

Was ich zuerst essen würde.

Sehenswürdigkeiten sind Obst. Je größer die Sehenswürdigkeit, desto größer der Bonus.

  • St. Jakob 1.500 Punkte

    Die Stadtkirche. Ich wollte hineinbeißen, aber sie war zu hoch. Geh hinein und immer weiter, bis es hinaufgeht. Was dort wartet, verrate ich nicht.

  • Franziskanerkirche 500 Punkte

    Nach 1805 saß in dieser Kirche das Salzamt, und erst seit 1871 ist sie evangelische Kirche. Erst das Salz, dann das Gebet: ein Haus nach meinem Geschmack. Geh erst einmal drumherum, dann hinein. Worauf du achten sollst, verrate ich nicht.

  • Mittelalterliches Kriminalmuseum 500 Punkte

    Ein großes altes Haus in der Burggasse, voller Regeln fremder Leute. Regeln sind nicht essbar. Ich hab's geprüft. Was sonst noch drin ist, verrate ich nicht.

  • St.-Wolfgangs-Kirche 500 Punkte

    Eine Kirche, die in der Stadtmauer steckt. Sie wirkt eher wie eine Wache als wie ein Gebet. Geh langsam drumherum. Was darunter liegt, verrate ich nicht.

  • Brunnen am Plönlein 250 Punkte

    Eine kleine Ecke, auf die die Stadt ziemlich stolz ist. Ich kam wegen der Pflastersteine und bin wegen des Blicks geblieben. Bleib einmal stehen und schau in beide Gassen. Was du wiedererkennst, verrate ich nicht.

  • Rathausturm 250 Punkte

    Der lange Lulatsch am Marktplatz. Von oben liegt die ganze Stadt da wie ein Büfett. Ich habe die Dächer gezählt, statt sie zu essen. Fast. Die Zahl der Treppen verrate ich nicht.

  • Rödertor 250 Punkte

    Eins der alten Tore in der Mauer, und eins, auf das du noch hinaufkannst. Schau es dir zweimal an: einmal von innen, einmal von draußen. Warum, verrate ich nicht.

  • Stöberleinsturm 250 Punkte

    Ein Turm in der Mauer mit einem viel zu spitzen Hut für seine Größe. Er hat noch einen zweiten Namen, und den verrate ich auch nicht.

Essen

Echtes Essen.

Rothenburg kocht fränkisch: sonntags ein Braten, Klöße in zwei Sorten und Roggenbrot aus dem Holzofen. Das Einzige, was die Stadt ganz ihr Eigenes nennt, ist süß und rund. Ich fange beim Teig an. Die Gassen warten. Darin sind sie geübt.

Fleisch und Fisch

Zwei. Das Schäufele ist der fränkische Sonntagsbraten. Der Schneeball, das Gebäck der Stadt, steht nur hier, weil das Register nicht sagt, in welchem Fett er ausgebacken wird. Die Klöße zum Braten stehen bei den vegetarischen Gerichten.

  • Rothenburger Schneeballen

    Rothenburgs eigenes Gebäck: Teigstreifen, zur Kugel verschlungen und in Fett ausgebacken. Früher kam es zur Hochzeit und zur Kirchweih auf den Tisch. Heute verkaufen es Bäcker und Konditoren das ganze Jahr, zum Kaffee oder als Mitbringsel. Schneebälle im Juli. Hier wundert sich darüber niemand.

    Vegetarisch unterwegs? Frag in der Bäckerei, in welchem Fett sie ausgebacken werden: Das Register sagt nur Schmalzgebäck.

    Quellen: GenussErbe Bayern (KErn / StMELF)

  • Fränkisches Schäufele

    Schweineschulter mit Knochen und Schwarte im Ofen gebraten, die Schwarte knusprig. Den Namen hat sie vom Knochen, der am Ende auf dem Teller liegt: geformt wie eine kleine Schaufel. Der klassische fränkische Sonntagsbraten, und die wichtigste Beilage ist der Kartoffelkloß. Am Schluss bleibt das Werkzeug übrig. Ordnung muss sein.

    Quellen: GenussErbe Bayern (KErn / StMELF)

Vegetarisch

  • Fränkische rohe Klöße

    Kartoffelklöße aus rohen Kartoffeln. Wegen ihrer Farbe hießen sie früher grüne Klöße. Das Register rät selbst: den Kloß vor dem Essen auseinanderreißen, damit mehr Soße daran hängen bleibt. Endlich eine Tischregel, die zu mir passt.

    Auf dem fränkischen Teller liegen sie meist neben einem Braten. Frag, woraus die Soße ist.

    Quellen: GenussErbe Bayern (KErn / StMELF)

  • Fränkische Mehlklöße

    Mehlklöße: Mehl, Eier, Salz. Sie kommen zum Braten und zu Gemüse wie Bohnen, und genauso als Süßspeise zu eingemachtem Obst, etwa Birnen. Was übrig bleibt, wird zu Kloßbröckchen angebraten. Ein Teig, zwei Gänge, kein Rest. So mag ich das.

    Bestell sie mit Bohnen oder mit Birnen. Neben einem Braten bekommen sie seine Soße.

    Quellen: GenussErbe Bayern (KErn / StMELF)

  • Fränkisches Holzofenbrot mit Quark

    So isst man in Franken das Roggenbrot aus dem Holzofen: eine dicke Scheibe, Quark oder weißer Käs drauf. Zur Ernte bekamen die Drescher dasselbe Brot aufs Feld. Brot, Käse, ein Feldrand zum Sitzen. Mehr Plan braucht ein Nachmittag nicht.

    Quellen: GenussErbe Bayern (KErn / StMELF)

Vegan

Eins. Von den fränkischen Gerichten im bayerischen Register ist das Brot das, dessen Rezept nichts vom Tier nennt. Die Mehlklöße brauchen Ei, und beim Eintrag der rohen Klöße steht es nicht dabei.

  • Fränkisches Holzofenbrot

    Roggenmehl, Wasser und Salz, angesetzt als Sauerteig. Mehr steht im Register nicht. Der Ofen wird mit Holz direkt auf der Backfläche geheizt, die Glut ausgekehrt, und die Laibe backen über eine Stunde. So macht man das in Franken seit einigen hundert Jahren. Drei Zutaten, ein paar Jahrhunderte. Für mich ein schneller Imbiss.

    Quellen: GenussErbe Bayern (KErn / StMELF)

Spätes Frühstück

  • Ivy’s Deli wo die Leute hier hingehen

    Spitalgasse 6

    Ein kleines Deli in der Spitalgasse, ein paar Schritte südlich vom Plönlein. Es nennt sich selbst ein Brunch-Lokal und serviert Frühstück und Mittagessen bis vier. Die Menschen haben der Mahlzeit zwischen Frühstück und Mittag einen eigenen Namen gegeben. Ich nenne sie einfach die nächste.

    • Mo08:30–16:00
    • Digeschlossen
    • Migeschlossen
    • Do08:30–16:00
    • Fr08:30–16:00
    • Sa08:30–16:00
    • So09:00–16:00

    Noch von keinem Gastroführer besprochen. Es steht hier, weil es inhabergeführt und nicht teuer ist und seine Gäste es mit 4,0 oder besser bewerten.

Kaffee am Nachmittag

  • Time Coffee & Bistro wo die Leute hier hingehen

    Galgengasse 8

    Eine kleine Kaffeebar, ein paar Minuten vom Marktplatz. Keine Website, kein Prospekt, nur der Name: Kaffee und Bistro. Wer so wenig über sich sagt, muss die Tasse sprechen lassen. Ich höre zu.

    • Mo09:00–17:00
    • Di09:00–17:00
    • Mi09:00–17:00
    • Do09:00–17:00
    • Fr09:00–17:00
    • Sa09:00–17:00
    • So09:00–17:00

    Noch von keinem Gastroführer besprochen. Es steht hier, weil es inhabergeführt und nicht teuer ist und seine Gäste es mit 4,0 oder besser bewerten.

Abendessen

  • Rothenburger Kartoffelstube wo die Leute hier hingehen

    Ansbacher Straße 7

    Die Kartoffelküche des Gasthofs Rödertor, gleich vor der Stadtmauer beim Tor, nach dem er heißt. Die eigene Seite baut eine fränkische Karte rund um die Kartoffel, dazu Schäufele und fränkische Bratwürste, im Frühjahr Spargel von einem Hof in Buhlsbach und im Juli und August Pfifferlinge. Der Inhaber führt das Haus selbst. Eine ganze Küche um ein einziges Gemüse: Das nenne ich konsequent.

    • Mogeschlossen
    • Digeschlossen
    • Mi17:30–21:00
    • Do17:30–21:00
    • Fr17:30–21:00
    • Sa11:30–14:00, 17:30–21:00
    • So11:30–14:00, 17:30–20:30

    Letzte Bestellung eine Viertelstunde vor Küchenschluss.

    Noch von keinem Gastroführer besprochen. Es steht hier, weil es inhabergeführt und nicht teuer ist und seine Gäste es mit 4,0 oder besser bewerten.

  • Zur Silbernen Kanne wo die Leute hier hingehen

    Paradeisgasse 20

    Ein kleines Gasthaus in der Paradeisgasse, mit einem Innenhof zwischen Gaststube und Gästezimmern. Die eigene Seite verspricht Selbstgemachtes: Haxe, Nürnberger Würstchen, Fisch, den das Haus selbst räuchert, Salate und Spieße. Die Inhaberin führt das Haus selbst. Fisch selbst räuchern braucht Geduld. Davon habe ich reichlich.

    • Mo14:00–21:00
    • Di14:00–21:00
    • Migeschlossen
    • Do17:00–21:00
    • Fr14:00–21:00
    • Sa14:00–21:00
    • So14:00–21:00

    Noch von keinem Gastroführer besprochen. Es steht hier, weil es inhabergeführt und nicht teuer ist und seine Gäste es mit 4,0 oder besser bewerten.

  • Landsknechtstübchen wo die Leute hier hingehen

    Galgengasse 21

    Eine Stube in Familienhand, direkt hinter der Stadtmauer und nach eigener Rechnung zwei Minuten vom Marktplatz. Die Karte liest sich wie ein fränkischer Sonntag: Sauerbraten mit Kloß, Rahmbraten mit hausgemachten Spätzle, zwei Rostbratwürste auf Sauerkraut. Gekocht wird mit frischen Zutaten, die Saisongerichte wechseln. Bratwürste auf einem Bett aus Kraut. Hier legt sich sogar das Essen erst mal hin.

    • Mo12:00–20:00
    • Digeschlossen
    • Mi12:00–20:00
    • Do12:00–20:00
    • Fr12:00–20:00
    • Sa12:00–20:00
    • So12:00–20:00

    Vegetarisch unterwegs? Die Kartoffeltaschen mit Frischkäse und Kräutern und die gebackenen Champignons auf Salat kommen ohne Fleisch.

    Noch von keinem Gastroführer besprochen. Es steht hier, weil es inhabergeführt und nicht teuer ist und seine Gäste es mit 4,0 oder besser bewerten.

Stand 7. Oktober 2026.

Mit Kindern

Kurze Beine, großer Hunger.

Die Gassen hier sind voller Punkte zum Einsammeln, und ein Kind auf der Jagd vergisst, müde zu sein. Hier ist eine kurze Runde für die Kleinsten.

Die Runde
St. Jakob, Brunnen am Plönlein, Rödertor, Rathausturm, und zurück zum Start
Strecke
1,5 km
Dauer
etwa 30 Minuten Gehzeit im Kindertempo (3 km/h)
Stufen
keine Gasse mit Stufen auf der Runde
Spielplätze
2 nahe der Runde
Öffentliche Toiletten
2 nahe der Runde, 1 mit Wickeltisch
Trinkwasser
2 nahe der Runde
Eis
5 nahe der Runde

Nahe der Runde heißt im Umkreis von 150 m, gezählt aus OpenStreetMap, © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Herkunft des Namens

Warum es Rothenburg ob der Tauber heißt.

Rothenburg hat seinen Namen von einer Burg, die König Konrad III. 1142/44 auf einem Bergsporn über der Tauber bauen ließ. Die Stadt selbst nennt sie in ihrer Geschichte die „Rote Burg“, und das Wappen liest den Namen genauso: Es malt eine. Sicher belegt ist der Name ab 1144; ab 1349 bekommt er oft eine Ortsangabe dazu: ob der Tauber, also oberhalb der Tauber. Eine rote Burg. Klingt nach etwas, das ich nicht teilen würde.

Quellen: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalliste Rothenburg ob der Tauber (Baudenkmäler), Stand 29.09.2026, Nr. E-5-71-193-1, S. 1; Historisches Lexikon Bayerns, Markus Naser, Rothenburg, Reichsstadt (2017); Rothenburg Tourismus Service, Kurze Stadtgeschichte; Wikipedia (DE), Rothenburg ob der Tauber

Warum hier

Jemand stand hier und hat entschieden.

Auf einem Felsplateau, das an drei Seiten steil zur Tauber abfällt, nah an einem belebten Fernhandelsweg von Würzburg nach Augsburg, einem Stück der Strecke vom Rheinland nach Italien. Drei Seiten Steilhang: ein Teller mit Rand, und das weiß ich zu schätzen. 1340 durfte die Straße umziehen, und von da an lief sie mitten durch die Stadt.

Quellen: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalliste Rothenburg ob der Tauber (Baudenkmäler), Stand 29.09.2026, Nr. E-5-71-193-1, S. 1; Historisches Lexikon Bayerns, Markus Naser, Rothenburg, Reichsstadt (2017); Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalliste Rothenburg ob der Tauber (Baudenkmäler), Stand 29.09.2026, Nr. E-5-71-193-1, S. 2

Warum damals

Als der erste Stein gelegt wurde.

1142. König Konrad III. bekam den Bergsporn durch einen Tausch, der Würzburger Bischof bestätigte ihn in diesem Jahr, und eine Reichsburg entstand. Die Stadt wuchs daneben, Gang für Gang: Bürger ab 1227, ein Stadtsiegel ab 1239, Stadtrat und Wappen ab 1269, und am 15. Mai 1274 gewährte König Rudolf I. die Reichsfreiheit. Lange Garzeit. Genau mein Rezept.

Quellen: Historisches Lexikon Bayerns, Markus Naser, Rothenburg, Reichsstadt (2017); Frankenland 3/2016 (Frankenbund), Markus Naser, Rothenburg ob der Tauber; Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalliste Rothenburg ob der Tauber (Baudenkmäler), Stand 29.09.2026, Nr. E-5-71-193-1, S. 1

Wer regierte

Alle, die dachten, das hier gehört ihnen.

Ich habe sie alle überdauert. Das ist das Einzige, was ich richtig gut kann.

1142–1274

Eine Reichsburg mit Stadt daneben. Konrad III., der erste Stauferkönig, ließ dort, wo heute der Burggarten ist, eine zweite, viel größere Burg bauen, und die Stadt wuchs daneben.

Quellen: Frankenland 3/2016 (Frankenbund), Markus Naser, Rothenburg ob der Tauber; Historisches Lexikon Bayerns, Markus Naser, Rothenburg, Reichsstadt (2017)

1274–1803

Freie Reichsstadt, über ihr nur das Reich und niemand dazwischen. Unter Heinrich Toppler, Bürgermeister im späten 14. Jahrhundert, wuchs ihr Land zum damals größten Territorium einer Reichsstadt, und ab 1430 schützte es die Landhege, ein Ring aus Wall und Graben von rund 100 Kilometern.

Quellen: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalliste Rothenburg ob der Tauber (Baudenkmäler), Stand 29.09.2026, Nr. E-5-71-193-1, S. 1; Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalliste Rothenburg ob der Tauber (Baudenkmäler), Stand 29.09.2026, Nr. E-5-71-193-1, S. 2

1803–

Bayern. Mit dem Ende der Reichsfreiheit 1803 kam die Stadt zum Kurfürstentum Bayern, und bayerisch ist sie seitdem. Zwei Jahrhunderte sind nichts. Manche Kiesel hab ich länger zwischen den Zähnen.

Quellen: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalliste Rothenburg ob der Tauber (Baudenkmäler), Stand 29.09.2026, Nr. E-5-71-193-1, S. 2; Historisches Lexikon Bayerns, Markus Naser, Rothenburg, Reichsstadt (2017)

Das Wappen

Was das Wappen bedeutet.

Eine rote Burg auf Silber: eine Mauer mit zwei Zinnentürmen, dazwischen ein kleines rotes Haus mit Spitzdach auf zwei Pfosten. Die Burg ist ein redendes Wappenbild: Sie zeigt den Namen der Stadt. Das Häuschen wird als Hinweis auf den Sitz des Landgerichts gedeutet. Die Burg selbst stammt aus dem Siegel der Rothenburger Burgvögte von 1227, und das älteste erhaltene Siegel ist von 1303. Eine Zeit lang trat der Reichsadler an die Stelle der Burg und trug sie in einem kleinen Schild auf der Brust; im 19. Jahrhundert stand die Burg wieder allein. Rote Mauern, in der Mitte ein spitzes Dach. Für mich ist das Lebkuchen.

Quellen: Historisches Lexikon Bayerns, Markus Naser, Rothenburg, Reichsstadt (2017); www.hdbg.eu

Wappen: Gemeinfrei — offizielles Stadtwappen (Wikimedia Commons)

Drei Fakten

Drei Dinge, die ich über diesen Ort weiß.

  1. Die Stadtmauer läuft auf rund vier Kilometern um die Altstadt, und der Turmweg folgt ihr. Ihr Wehrgang ruht auf Strebepfeilern und Konsolen aus dem 14. Jahrhundert. Manche Steine tragen Namen: Leute aus Rothenburg und aus aller Welt, die für die Mauer gespendet haben. Vier Kilometer Kruste, und kein Ende in Sicht. Mir recht.

    Quellen: Rothenburg Tourismus Service, Stadtmauer und Stadttore; Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalliste Rothenburg ob der Tauber (Baudenkmäler), Stand 29.09.2026, Nr. D-5-71-193-1, S. 6; Rothenburg Tourismus Service, Stadtmauerspende

  2. Wo die Stauferburg stand, liegt heute ein Garten, der Burggarten. Ein Gebäude der alten Burg steht noch, aus der Zeit um 1200, mit romanischen Zwillingsfenstern. Der Rest ist Rasen. Rasen respektiere ich. Ich esse ihn nicht.

    Quellen: Rothenburg Tourismus Service, Burggarten; Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalliste Rothenburg ob der Tauber (Baudenkmäler), Stand 29.09.2026, Nr. D-5-71-193-2, S. 36

  3. Die Spitalbastei ist ein doppelter Ring, drei Geschosse hoch, um zwei Innenhöfe gelegt, gebaut 1537/43 und 1610/16. Ein Ring im Ring. Für mich ist das ein Hefekranz mit einem zweiten Hefekranz drin.

    Quellen: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalliste Rothenburg ob der Tauber (Baudenkmäler), Stand 29.09.2026, Nr. D-5-71-193-590, S. 71

Gassenwörter

Was auf den Schildern steht.

Gasse
Die schmale Straße. Die meisten, die ich hier esse, sind eine: eng, gepflastert und benannt wie die Burggasse.
Tor
Der Weg durch die Mauer, und das Ende von Namen wie Rödertor.
Turm
Die Mauer trägt viele davon, und die meisten heißen irgendwas mit -turm.
Bastei
Die dicken, späteren Bollwerke der Mauer, wie die Spitalbastei.

Die Größe

An einem Tag zu schaffen: Rothenburg ob der Tauber in Zahlen.

Gezählt aus den Gassen im Spiel selbst, nicht aus einem Reiseführer.

  • 74Gassen
  • 890Punkte
  • 12,5km Gasse
  • 15,1km zu Fuß
  • 4,5Stunden im Schlendertempo

In der Nähe

Altstädte in der Nähe.

Das Spiel

Deine erste Stadt ist gratis.

Cobble Gobble ist ein Lauf-Spiel fürs iPhone. Such dir eine Stadt als deine Gratis-Stadt aus. Jede weitere ist ein Einmalkauf, der dir bleibt, Familienfreigabe inklusive, und eine Stadt, die dir gehört, läuft komplett offline.

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